Lebensorte

Wanderausstellung von 1998 bis 2005 in ca. 30 Orten der Republik mit Fotos der Asphalt - Fotografin Karin Powser

Schwarz-weiß-Fotografien die den Alltag und das Leben von wohnungslosen Menschen dokumentieren

Erstausstellung Mai 1998 in der Marktkirche Hannover

Ausstellungsbuch „Lebensorte“ im Lit-verlag Münster (Hrsg. T.Kurek)

Bestellung über:

http://www.lit-verlag.de/isbn/3-8258-5206-7

Wem gehört die Stadt?

Ausstellung zur EXPO 2000 in der Christuskirche Hannover zum Thema „Ausgrenzung von Minderheiten in der City“ 

Punks, Freaks, BettlerInnen und wohnungslose Menschen sind zunehmend die ausgegrenzten Personenkreise in den immer mehr konsumorientierten Zonen der Innenstädte. Immer öfter werden ganze Passagen und Plätze rechtlich zu privatisierten Bereichen gemacht, so dass Aussenseiter und nicht konsumträchtige Gruppen der Zutritt und Aufenthalt verwehrt werden kann.

Und weil der Mensch ein Mensch ist ...

Ein Kalender für das Jahr 2006 anläßlich des 50jährigen Bestehens des Karl-Lemmermann-Haus e.V. mit assoziativen Fotos zum Thema Wohnungslosigkeit, Sucht und Armut

Orchesterprobe

Ausstellung im Funkhaus des NDR Hannover im Juni 1999 unter dem Titel „Orchesterprobe“. Die Radiophilharmonie Hannover und Chefdirigent Eiji Oue bei Probenarbeiten.

k(l)eine serien

Eine Ausstellung in der GALERIE IM KELLER im
Freizeitheim Hannover-Linden im Dezember 2007.

Straßenmusik - was sonst?

Straßenmusikerinnen und Straßenmusiker gehören zum alltäglichen Leben und Bild der Großstadt. Mit der Unterschiedlichkeit ihrer Herkunft, ihren verschiedenen kulturellen Hintergründen und Musikinstrumenten vermitteln sie uns einen Teil ihrer Kultur.

Die Fotografien von StraßenmusikerInnen entstanden in den letzten Jahren in Hannover und anderen Städten, mit dem Ziel diese Vielfalt und Unterschiedlichkeit zu dokumentieren.  Seit einigen Jahren sind es immer mehr Menschen aus den neuen EU-Ländern, die in die deutschen Großstädte kommen, um auch am Wohlstandsversprechen teil zu haben . Es sind oft Menschen mit einer musikalischen  Ausbildung , die in ihrer Heimat bis vor einigen Jahren eine Existenz als Musiker hatten. Durch die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen haben sie diese verloren. Oft sind es aber auch arme Menschen, denen aufgrund ihrer Herkunft und Volkszugehörigkeit in ihrer Heimat jegliche Chance auf Bildung, Arbeit und Sicherheit verwehrt wird. Mit ihren geringen volkstümlichen musikalischen Kenntnissen versuchen sie ein wenig vom „großen Kuchen“ ab zu bekommen.Sie verdienen unseren Respekt. Sie bereichern unseren Alltag und machen die Innenstadt lebendiger.

Hannover – UNESCO City of Music – hat 2018 nun doch strengere Regeln für StraßenmusikerInnen erlassen und folgt damit dem Ruf der City-Kaufleute-Gemeinschaft (HAZ v. 02.03.16). Wird die Innenstadt aber dadurch lebenswerter, in dem dieser Straßenkultur immer mehr der öffentliche Raum verwehrt wird?

Die Ausstellung Straßenmusik - was sonst?  war im Sommer 2016 im Kulturzentrum Pavillon und in 2017 in der Uni Braunschweig am Institut für Musik ausgestellt.